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Lernprinzip von S. Leitner
STOLEP ist an eine Idee von Hr. Sebastian Leitner angelehnt. Dieser beschrieb ein
Verfahren, in dem die zu lernenden Vokabeln ( oder andere Inhalte ) mittels Karteikarten
gelernt werden. Dabei werden die Lerninhalte in möglichst kleine Einheiten
aufgeteilt und nacheinander mit einem bestimmten Verfahren gelernt.
Der Karteikasten wird in Fächer aufgeteilt. Jedes Fach kann eine bestimmte Anzahl
von Karteikarten aufnehmen. Im ersten Fach sind es 20 Karteikarten, im zweiten 40,
im dritten 80 und so weiter. Zunächst wird das erste Fach mit 20 unbekannten
Vokabeln (Karteikarten) gefüllt. Es wird die erste Vokabelkarte vom ersten Fach genommen und
abgefragt. Ist diese richtig beantwortet, kommt sie in das zweite Fach.
Wurde sie falsch beantwortet, kommt sie als letzte Karte in das erste Fach zurück.
Hat das erste Fach weniger als 20 Vokabelkarten, wird eine neue Vokabel hinzugefügt.
Irgendwann hat das zweite Fach mehr als 40 Vokabelkarten. Dann wird aus diesem
Fach eine Vokabel geprüft. Ist diese richtig, kommt sie in das nächst höhere Fach.
Bei einer fehlerhaften Antwort kommt sie wieder als letzte Karte in das erste Fach hinein.
Dieser Lernvorgang ist rekursiv. Dies bedeutet, wenn ein Fach überfüllt ist,
wird aus diesem Fach gelernt. Alle richtig beantworteten Vokabelkarten kommen in das
nächst höhere Fach. Ist die Vokabel falsch beantwortet, wird Sie in das erste Fach
zurückgesetzt.
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